Gute Nacht

Nacht und Nebel hüllen ein,
Schrittes Ton,
verhalten, dunkel ist es,
und Gestalten, gleiten
schweigend neben mich,
dunstige Gewalten,
flüstern, geh, wir tragen
dich, leicht wirst du,
gehalten.

Also geh ich in die Nacht,
nehme Gutes mit,
folgenlos ist nun mein
Schritt, Stille im Gedanken,
löse mich und werde eins
mit dem schwarzen Kleid,
weine nicht mehr, bin bereit,
Nacht ist meine Zeit.

(c) ideenlese

Liaison de novembre

Es schnieft die Frau,
es quietscht der Hocker,
der Hund denkt sich ein Wau,
und wedelt mit der Rute, locker,
bald ist Allaaf, Hellau.

Die Korken knallen,
Masken auf,
tätäätätäätätää,
wär cool, wenn ich vor lauter
Grau,
mal wieder Buntes säh!

Es kräht die Frau,
als sei sie Hahn und
haut dabei die Tasten.
Es hilft, sagt Seele,
immerhin, mich etwas zu
entlasten.

Es zieht des Mundes Winkel,
sich ein kleines Stück
nach oben.
Gehirn erinnert sich sogleich,
Wir sind mal hoch geflogen.

Es ist wie‘s ist,
es kütt wie‘s kütt,
machen kann man nicht viel,
bleiben die Heiligen drei Tricks,
Musik und Tanz und Spiel.

Okay. Und was war jetzt mit der Liaison und dem November?
Can‘t remember.

(c)