Allgemein, Poesie

Ach Tag



Ach du Tag, was fange ich an,
mit dir und deinem Sinnen,
deinem Trachten,
dich in deiner Gestalt
dem zu beugen, zu bezeugen,
was ich aus dir machen könnte,
wenn ich wollte.

Denn Müssen, mein Tag,
macht mich malade, mutlos
und konfus,
so ist es gut,
dass ich heute nichts muss.

Außer putzen und waschen,
vom Erdbeereis naschen,
die Blumen begießen
und das genießen,
was Leben ist.

Ach du Tag, sei mein,
alles fein.


©ideenlese

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Allgemein

Sommergewitter


Satte, schwere Tropfen,
prasseln in die feuchte Schwüle,
machen das Grün strotzend, lechzend, ächzend,
nach Kräften und Säften.

Knospen springen auf, ungebremst, ungestüm.
Süßes Verlangen, Lust auf das, was es ist,
frei von Raum, Zeit und Kalkül,
blitzt es, kracht es in die Nacht.
Sommergewitter ohne Hab acht,
die ganze Nacht.

Oh what a night,
One moment in time.
The first cut is the deepest?

The sweetest.

©ideenlese

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For Future, Humor, Intuition, Leben & Liebe, Poesie

Audi

Du möchtest lieber hören?
Träumer, du weißt, du bist ein Träumer.
Und dann ist er weg, dein Traum,
hat sich vom Acker gemacht,
war eben nur ein Traum,
für dich,
Träumer, du weißt du bist ein Träumer

Aber, wie abgefahren,
alles, was du brauchst, ist in dir,
Träumer, du dummer kleiner Träumer.
Du hast es nicht verdient?
Sag sowas nicht.
Darum geht es gar nicht.

Alles was du brauchst ist in dir.
Alles was du brauchst ist Liebe,
Liebe ist alles, was du bauchst.

Du kannst alles sehen, was du willst.
Du kannst etwas tun und alles,
Du kannst alles sein,
Freu dich.

Und alles was du braucht
Ist Liebe.
Liebe ist alles
was du brauchst.

Träumer, du weißt, du bist ein Träumer.
Mach was aus deinem Leben.
Lade dir Menschen ein, Dinge, Situationen.
Feel blessed.

Stell dir vor,
Menschen, auch du, leben im Heute,
im Hier und Jetzt.
Nichts trennt.
Stell dir vor, da ist nichts wofür es sich zu
töten
oder zu sterben lohnt.

Imagine, da ist keine feindselige Religion.
Stelle dir vor, da sind echte, wahre Wurzeln,
tief verankert,
in dir.

Imagine, stell dir vor,
alles ist in dir
Alles was du brauchst,
ist Liebe.
Leben in dir, Frieden in dir.
Laudate Dominum.

©ideenlese

Inspirationsquelle: Imagine, John Lennon/ Dreamer, Supertramp/ All you need is love, Beatles/Laudate Dominum, Mozart.
Last not least: Ergebnis meines morgendlichen Zazen.

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Fantasie, For Future, Humor, Im Fliederrausch der kleinen Dinge, Intuition, Leben & Liebe, Lernen, Poesie, Spaß, Träume

Briefing

Der frühe Morgen ist früh dran,
brieft mich, sonnendurchflutet,
setzt mich auf TOP Eins seiner Agenda.

In fetten Lettern steht er da,
mein Name,
dahinter
die to-do Points.

do this
do that

do it perfectly
do it quickly

Not dirty!
Not funny!
Just seriously!

Fck you,
sagt sie, auf die ich mich verlassen kann,
Teamplayerin Number One,
from the wild side
with a brave heart,
a smart mind,
and free as a free spirit can be.

First things first,
höre ich sie laut und deutlich sagen.

Okay.
First things first.

Ich schreibe auf, was heute Nacht los war.
Dort, im Land der unbegrenzten Möglichkeiten,
auf Pfaden, die sich wie durch dichten
Dschungel schlängeln.

Wildwechsel auf den
Neuroautobahnen, schnell, geradeaus,
bis zum Horizont,
darüber hinaus, weit
weiter, preschen.
Flash Dancing.

Und dann?
First things first,
mache ich ein Gedicht aus den Bildern,
Gedanken und Gefühlen,
Füllhorn aus Inspiration und Stories,
überschüttet,
be blessed.

Und dann?
First things first,
schreibe ich den Song dazu,
höre, spüre die Melodie, lasse sie
in meine Hände gleiten, sanft,
fast zärtlich über die Tasten schlendern,
lade Akkorde dazu ein.

Erst dann, viel später,
ist die Zeit gekommen,
vielleicht,

für a little bit of doing this,
doing that, doing it perfectly

and doing it quickly.
Because.

Was wäre von diesem Tag,
von diesem Leben übrig,
wenn schon heute Abend,
like dust in the wind,
alles vorbei wäre?

Hier und Jetzt,
vergangen,
schneller, much faster
als geahnt, gedacht, geplant –
sowieso nicht.

Dann würde ich ein sauberes Klo hinterlassen.

kein Lied.
kein Gedicht.
kein mich.

What a shame and,
excuse my french,
what a shit.

So.

Enjoy, my love, enjoy your life!
And do it,
now or never,

First things first.

©ideenlese

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Intuition, Leben & Liebe, Lernen

Aufgewacht & Mitgemacht

Was für ein geniales Ereignis ist es doch, aufzuwachen. Die letzten Traumsequenzen sind im Kasten, man nimmt sich fest vor, sie sich auf jeden Fall zu merken, denn sie haben Potential, es auf die erste Seite des persönlichen Morgenjournals zu schaffen.

Dann wacht man auf und sie sind weg. Wie Gespenster flüchten sie vor dem anbrechenden Tageslicht und machen sich aus dem Staub. Husch.

Aber immerhin ist man selbst am Leben, spürt dieses durch sich hindurchströmen und erfreut sich daran, dank eines relativ frischen Geistes und wohlwollender Umstände entscheiden zu können, was man mit dem Tag anfängt, der noch in den Kinderschuhen steckt. Das ist krass, oder?

Ich bin mir sicher, dass die Schlafforschung fast alles darüber weiß, welche Hormone dafür verantwortlich sind, dass wir uns von Schlafes Bruder bar jeden Trennungsschmerzes lösen, weil uns das Aufwachen und Leben irgendwie attraktiver erscheinen. Jedenfalls im Idealfall.

Apropos Attraktivität und Ideal.

Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, welche Personen und Persönlichkeiten, egal ob lebend oder verstorben, Sie gerne einmal treffen würden?

An einem Zweiertisch, der Sommertag ist mild, am späten Nachmittag, sagen wir mal so gegen 17 Uhr, unter einem knorrigen, alten Obstbaum, bei einem leichten Snack aus Birnenkompott, geröstetem Brot, das leicht mit Olivenöl und Knoblauch bestrichen ist und einem Stück Gorgonzola?
Dazu einen leichten Grauburgunder, ein Glas Wasser und später, ein kleines Mirabellenschnäpschen?

Meine Liste mit Menschen, denen ich in einem Setting wie dem oben beschriebenen, gerne begegnen  würde erstaunt mich und erstaunt mich nicht. Was sagt es über mich aus, dass ausgerechnet diese Personen sich wie Libellen, die sich auf den Gräsern an einem Weiher niederlassen, auf meine Wunschliste setzen?

Machen Sie sich mal den Spaß. Es ist spannend und wirft sogleich die Frage danach auf, wann wir das letzte Mal ein wirklich inspirierendes Gespräch geführt haben?

Mir fällt Roger Willemsen ein. Ich hatte Gelegenheit, mich für eine Weile mit ihm zu unterhalten. Charmant war er, neugierig und sehr direkt.

„Sie müssen raus, in die Welt! Verlieren Sie keine Zeit. Und schreiben Sie. Schreiben Sie weiter.“
Diese Sätze hüte ich in mir wie ein Vermächtnis und gehe der Spur ihrer Umsetzung unermüdlich nach. Je älter ich werde desto intensiver.

Es gibt diese Begegnungen im Leben, die so nachhaltig sind, dass man lange, sehr lange davon zehren kann.
Und das ist ähnlich krass, wie das Aufwachen!

Bleiben Sie mutig und inspiriert. Sei offen, tolerant und zugewandt. Bewegen Sie sich auf Augenhöhe aufeinander zu. Hör zu und halte kurz inne, bevor deine Worte ins Freie gelangen. Freundlichkeit kann uns ein echt cooler Kumpel sein. Bitte, Danke, Anrede, Bezug nehmen – Beziehung pflegen.

Angesichts weltumspannender, dramatischer und höchst bedenklicher Ereignisse, wie, staatlich angeordnetes hijacking, durch Folter erzwungene Schuldeingeständnisse, Versäumnisse und Schlampereien, die Menschenleben gefordert haben und fordern, Freiheitsentzug durch Gewaltanwendung, kriminelles, politisches Gebaren, Korruption etc., ist es mir persönlich wichtig darauf hinzuweisen, dass alle Einträge in diesem Blog keine oberflächlichen Spaßmacher sind, die alles andere ausblenden.

Im Gegenteil.

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