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Vom Reimen und Zählen

Mach dir keinen Reim drauf,
wenn einer was zusammenreimt,
sich was zusammen braut,
dann selten ein Gedicht,
stattdessen, angedichtet,
leicht verderblich, wildwuchernd,
zum Gerücht, wabernd im Nebel
der sich nicht zu lichten gedenkt,
brodelnd auf dem offenen Herdfeuer
der Gerüchteküche.

Das halte ich für ein Gerücht,
gesagt ist gesagt, die Worte sind gefallen
wie Würfel, klagt sich an, wer sich verteidigt,
am Pranger des blinden Flecks?

Darauf kannst du zählen,
Eins und eins zusammen.
Macht zwei, nimm zwei,
und lass fünfe gerade sein,
kräht der Hahn,
es ist Mist, der bleibt,
egal ob es regnet oder schneit.

Hab acht, mit den sieben,
auf einen Streich, fett, mager,
in die Jahre gekommen,
auf kurzen Beinen unterwegs,
die Lüge, im Schlepptau die Intrige.
Führt zu Nichts.

Übermut tut manchmal richtig gut.
Nach müde kommt albern. Oder umgekehrt?
Kindermund tut Wahrheit kund.

©ideenlese

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