Spinning Wheel

Morgens um 7 schon einmal herzhaft und ein bisschen diabolisch lachen zu können, das ist doch wirklich ein Fest!

Was lässt dich leicht aus dem Bett hüpfen? Eine Idee, die sofort umgesetzt werden will, muss und – zum Glück- auch kann.

Bea kann auch: Diese frivolen Spannungsbögen, nein, Pfeile und dann, wie eine Geschmacksknospe, die sich erst spät öffnet, das Ganze zu einem Höhepunkt treiben, der mich jedenfalls voll anmacht.

Es war finstere Nacht und die alte Frau saß allein vor ihrem Spinnrad. Eine der Katzen strich ihr schnurrend um die Beine, und die Kerze auf dem …

SchicksalsFaden

So kam es also zu dem folgenden „Werk“; Reiners Fotos hatten mich vor einigen Tagen schon in kreative Wallung versetzt. Und, mal ehrlich, dunkel- diabolisch- mystisch, das macht doch richtig Spaß!

It was a dark night
and the old woman sat
alone in front of her
spinning wheel.

One of the cats stroked
her legs, and the candle
on the kitchen table
gave a diffuse light.

She thought of all
the superstitions
she had heard about
in her life.

Suddenly a noise
recalled the proverb
“He who sits alone at the
spinning wheel at night,
compares his fate with
that of the devil.”

She smiled at the thought
and continued to spin
her spinning wheel.
Knowing that fate was
under her control alone,
not to be compared with
that of the devil.

im Original: SchicksalsFaden, Mindplit
übersetzt mit deepL (ohne Perfektionsanspruch) von mir.

(c)

Wasserhirsch & Feuerqualle

Oder?

Kann sein, dass einige von euch sich fragen, was aus den farbvertränten Leinwänden meiner Zeit-läuft-Performance geworden ist.

In dieser Minute fertiggestellt und als letzte der fünf heutigen WordPressalien ins Netz entlassen. Ins Netz entlassen? Auch komisch. Irgendwie so, als würde sich etwas freiwillig einfangen lassen. Aber, hey, kommt ja immer drauf an, wie sexy* das thing ist, das uns gefangen nimmt, gelle?

Mir gefällt Wasserhirsche als Titel gut. Und euch? Lasst mal hörenlesen. Wenn’s passt.

C🖤2023/I

Bis bald.

*sexy in meinem Verständnis ist umfassender und vielfältiger als im herkömmlichen Sinne und setzt einen humorvollen Intellekt, Gelassenheit, offene, souveräne Geisteshaltung, ich glaube, das heißt mindset heutzutage? und kluge Coolness (nicht Arroganz!) voraus, um Erotik überhaupt wirksam werden lassen zu können.

Kurz: es sind nicht die Dummen, die es besonders gut können, if you know what I mean.

Jezz aba, tschüss 👋

Remember

These wonderful accidents happened! Zauberworte aus Barbra’s Mund.

Es ist mehr als zehn Jahre her. Gemeinsam mit einer Gesangslehrerin, selbst aktive und erfolgreiche Sängerin, studierten wie zu zweit ein klassisches Stück ein. Die Baccarole von Offenbach. Mein Part war der tiefere und während der Proben “verhaute” ich in schöner Regelmäßigkeit an der immer gleichen Stelle um eine Terz.

Im klassischen Gesang hat man es nicht so mit Improvisation.

Irgendwann, wir waren bereits in einem professionellen Tonstudio, um das „Teil“ aufzunehmen, wurde – wohl auch aus Zeitdruck und Verzweiflung über mein hartnäckiges Unvermögen – entschieden: Das lassen wir so. Dann ist es eben anders, als im Original. Und es hört sich doch irgendwie frisch an.

Na bitte.

Eigentlich verkneife ich es mir, nostalgisch zu schwelgen. Aber bei Musik ist es unmöglich, das nicht zu tun. Da ploppen sofort Erinnerungen auf.

Und heute scheint der ganze Tag unter diesem Stern zu stehen. Das YouTube Video (oben) ruft alle Emotionen auf, die ich mit Singen, vor allem mit Orchester, verbinde.

Und das Schönste und Lustigste waren immer die wundervollen Unfälle mit verpatzten Einsätzen und ungeplanten Jazzeinlagen.

Music was my first love and it will be my last. ❤️

I fly to you

Der zweite kreative Streich. Der nächste findet dann gleich in der Küche statt 😉

I fly to you (my Darling).
Wait for me a little while.
No longer than eternity.
No longer than a smile.

I fly to you to stay.
Til winds carries me on.
Maybe a century.
Til our love is gone.

Between stay and go.
Between jam and flow.
The between in me.

I fly.
For eternity.

(c)

Heute

… in fünf Wochen … niemand von uns weiß zu sagen, was Phase sein wird an diesem Montag in der Ferne. Rosenmontag, hörte ich, soll sein.

Umso spannender, starte ich doch, diesmal mit Enja als wachsame Begleiterin, in Richtung: Köln 😉

Es hätt noch immer jut jejange.

Sollte es tatsächlich klappen, wird es meine dritte Alleinreise nach Portugal werden. Dieses Mal unter etwas anderen Bedingungen und Vorzeichen aber sicher ebenso viele Fragezeichen im Rucksack, wie bei den anderen Malen.

Es ist eben kein Urlaub und schon gar nicht pauschal! Und für mich ist es immer noch ein Abenteuer; wenn auch unter kalkulierbaren Bedingungen. Schließlich bewege ich mich auf asphaltierten Straßen und nicht offroad in irgendwelchen Wüsteneien.

Gestern erfuhr ich – mal wieder, roter Lebensfaden – welche empörte Aufregung und solide Basis für Lästereien ich Menschen biete, aufgrund der Tatsache, dass ich tue, was ich tue.

Ja ich gebe zu, dass mich das verletzt. Ich bin schließlich nicht aus Stein, im Gegenteil, körperliche Erscheinung korreliert null mit Wesen. Es verletzt mich, wenn andere hinter meinem Rücken Gerüchte und Unterstellungen verbreiten.

Lass sie reden, tröstet mein MB. Mir ist das komplett egal.

Dem rebellischen Teil in mir ist es auch egal. Doch da ist ein Teil, der mehr Raum einnimmt.Und der das „Exotendasein“, diese kraftzehrende Autonomie bereit ist aufzugeben, zugunsten einer Verschmelzung mit Allem.

Entsprechend dünnhäutig war meine Nacht und auch der Start in diesen Montag, der erste im Countdown von sechs auf eins.

Wenn ich wie du wäre, wäre ich doch lieber wie ich!

Manchmal will ich einfach nur weg aus der Enge menschlicher Dummheit; meine eigene eingeschlossen. Selbstverständnis Leben und leben lassen.

Freiheit ist es. Freiheit ist mein wichtigster Wert. Noch vor Liebe!