No sweet song

Sollte der Gig mit der Wiedergeburt doch klappen – eine gewisse Skepsis bleibt – also dann, möchte ich gerne in der nächsten Runde nur noch lustigen Blödsinn mit Musik und Tanz machen. Ein weites Feld, bleibt die Hoffnung, dass das Universum meine Gedanken lesen kann.

Und für den Fall, dass das nicht klappt, das Wiederkommen, mache ich den Blödsinn jetzt schon mal!

Nous tombons 😂

Damit wurde heute Früh schon das Unterbewusstsein gekitzelt – nehme ich an.

Wir fallen Geboren aus derselben Wolke Nah beieinander Ganz nahUnd doch getrennt Paralleler FallDoch dann Zwei Spuren am Fenster Finden …

Fallende Tropfen /erste Gedanken zu einem Gedicht
Nous tombons 🤣

Nix außer Flausen im Kopf! Ich habe es wirklich versucht! Ehrlich! Es sollte ein seriöser, tiefgründiger Chansons werden.

Also googelte ich erstmal Chanson. Das änderte meine Herangehensweise. Gainsbourg & Birkin tauchten neben Brel und Aznavour auf. Echt. Für mich überraschend und gleichzeitig von einem Reiz, dem ich nicht, gar nicht, unter keinen Umständen widerstehen konnte.

Also: Martins Gedichtentwurf im Kontext rudimentärer Französischkenntnisse unter Berücksichtigung überproportionaler Lust auf Alberei.

Ich sag es mal in meiner Sprache: Voilà 😂

Zeit läuft

Wir fallen Geboren aus derselben Wolke Nah beieinander Ganz nahUnd doch getrennt Paralleler FallDoch dann Zwei Spuren am Fenster Finden …

Fallende Tropfen /erste Gedanken zu einem Gedicht

Martins erste Gedanken zu einem Gedicht haben mich quasi in kreative Wallung gebracht und zu meiner ersten Life Perfomance geführt- als Warm up 😂. Eigentlich soll ´ n Song draus werden – oder so.

Zeit läuft

Mein Spielzimmer ist nun um eine chaotische Zutat reicher: Farbklekse dort, wo sie – angeblich – nicht hingehören.

Dieses war der erste Streich, doch der zweite folgt sogleich.

Eine Art Soul

Kann sein, es wird ein Lied daraus. Dann, später am Tag, wenn die Stimme mit der Stimmung d’accord ist.

Morgenlicht in Werther, 14/1/23. Blick über den Rand einer roten Kaffeetasse.
Ich hörte all diese Songs,
doch fand nicht,
was sie in mir suchten.

Ich wusste nicht,
beschwor die Ahnung,
überhörte die Stimme.

Dann, eines Tages, las ich.
Deine Texte, hörte deine Lieder,
wie tausendmal zuvor.

Sah, wie du bist,
so ganz anders, als ich dachte,
dass jemand wie du sein sollte.

Vorher hörte ich all diese Songs.
Jetzt finden sie,
was sie in mir suchen.

(c) Christine Jendrike