Highlight & Lachflash

Kribbler, der sich bei einer Partneragentur angemeldet hatte und dem alles entscheidenden Kontaktanruf entgegenfieberte, ließ sein Mobiltelefon keine…

Epona

Seit geraumer Zeit lese ich mit dem allerfeinsten Amüsement die kurzen Geschichte auf Literatur Geflüster. Schmankerl, einfach grandios humorvoll, feinst gesponnene Realsatire in Sachen Beziehung und Liebe. Ich mag das sehr und lege es euch ans lüsterne Leseherz!

Sonst so? wie Reiner in seiner Wupperpostille zu schreiben pflegt, euch allen ein schönes Wochenende!

Spätblüher

Aquarell, Christine 2021

Jetzt nehme ich mir, was ich kann, ich finde, ich bin jetzt mal dran und lasse meine Knospen sprießen, vom Füllhorn Freude mich begießen.

Du sagst, ich sei die Anemone, blüht spät, im Herbst, ob sich das lohne? So kurz bevor der Winter naht?

Und ich frag dich, hast du gewusst, dass eine Blume gar nichts muss? Sie blüht stets wenn sie kann, wie schon gesagt, ich bin jetzt dran.

Drum nehme ich mir diesen Kuss, mag sein, den letzten, vor dem Schluss, tauch ein im Kreislauf der Natur, richte mich nicht nach deiner Uhr.

(c) ideenlese

An manchen Tagen

An manchen Tagen denk ich mir:
Es reicht! Was soll ich denn noch hier?
Ich spüre tief in mich hinein
und zweifle streng an meinem Sein.

Zu viel gefühlt, verloren im Hoffen,
von Selbstmitleid extrem besofffen.
Vom Sinn des Lebens abgeglitten,
Melancholie zu hart bestritten.

Von Monsterwellen abgetrieben,
fernab von Heiterkeit und Lieben.
Ein Häuflein Elend, schwer verflennt,
der Blick betrübt, das Herz verpennt.

Dann sehe ich den Stift da liegen,
daneben das Papier,
Schreib auf, was mich von mir abtrennt,
und bleibe dann doch hier.

Schwinge mich auf am zarten Faden,
um wieder neu mich aufzuladen,
mit Liebe und dem tiefen Glauben:
Hör auf, dich selber zu berauben.

Von dem was dich erfüllt und trägt,
dir hilft und auch, was dich erregt.
Und wieder sehe ich es klar,
das, was ich brauche, ist doch da!

An manchen Tagen.

Das Wichtigste sogar für immer:
Die Liebe und ihr krasser Schimmer!

(c) ideenlese

Vision completed

Foto: Christine, Sept. 2021

Frau Sonne strahlt auf meine Lider, D-Vitamin für müde Glieder. Die Biene nascht an Efeus Blüten, mögen sich Herbst und Winter hüten, mir vorschnell auf den Pelz zu rücken.

Italien, ich bin bereit, dein Dolce Vita, an der Zeit, den Koffer hurtig zu bepacken, mit drei, vier, fünf, Sex, sieben Sachen, leicht und beschwingt ins Antlitz lachen,

Der Dunkelheit und Langeweile, mach’s gut, Tristesse, ich bin in Eile.

(c) ideenlese

Dirndl Gaga

Foto: privat; bearbeitet mit Clips

Gaga Flusensieb in SockenhautSiebenleben unvertrautBlahblahmann mit WissensfrustHimmelsmahl ganz ohne LustElfentanz spielt LebenstraumMiezekatz auf …

Kleine Art LXIII – Gaga

Amüsiert inspiriert vom „Pfefferminzprinzen im Wissensfrust“, Lyrikblogger Dichterling

Dirndl Gaga

Es hebt den Busen, streckt den Bauch, ist guten Tuches und aus Brauch, besticht es durchaus generell, Betrachters Blick gewöhnlich schnell.

Es kann mit bunten Blumen glänzen oder sich eher schlicht kredenzen, selbst jenen, die mitunter rüde, spielt es stets smart an Stachels Sieben- Tage-Bart.

Jedoch ist unter all den feschen, oft eins dabei, das kann selbst sprechen, und dadurch etwas gaga sein; entblößt es manch pikante Stelle und schlägt damit enorme Welle, Schäume empörter Neidereien:

Wie kann sie nur so gaga sein? So durchgeknallt direkt, Oh Nein! Wie kann sie denn ein Dirndl wagen, als Jeans und Pulli-Typ zu tragen?

Dirndl Gaga hör ich sagen, Weil‘s geht und weil ich‘s einfach kann! Was geht es euch eigentlich an?

Es hebt den Busen, streckt den Bauch, ein bisschen gaga ist es auch, zeigt Herz und hat gewissen Witz, oazapft is.

(c) ideenlese

Adieu

Foto: Christine, Sept. 2022

Absehbar, klar, musste ja sein, nach Sommer stellt der Herbst sich ein. Noch plänkeln beide, weigern sich, einer zu gehen, der andere nicht.

Des Sommers Liebestrilogie, aus Lust und Freude, Fantasie, bekommt allmählich Todesflecken, zu sehen an den braunen Hecken.

Den Blättern, die gen Erde sinken, dem Saft der Trauben, den wir trinken, während wir um den Sommer trauern, das kann dauern.

Dem Herbst im satten Farbenkleid, tut Sommers Tod rein gar nicht leid, hält Hof, so ist es an der Zeit, vom Sommer Abschied nun zu nehmen.

War schön, Adieu, so ist das Leben. Und später dann, in Wintertagen, wird die Erinnerung uns tragen, durch diesen Sommer, diesen einen, wir werden wissen, lächeln, weinen und dann auf einen Frühling hoffen.

Geschichten, Leben, immer offen.

(c) ideenlese

Durchhalten

Foto: Christine, Sept. 2021

Halte durch, hast du gesagt, Wie denn?, ich mich still gefragt, und dann keinen Plan gehabt, weder A, geschweige B, ratlos nur, von Kopf bis Zeh.

Mach‘s dir schön, hast du gesagt, Wie denn?, mich flüsternd gefragt, Buch gelesen, Zigaretten, Waldspaziergang, Welt noch retten?

Sorg dich nicht um mich geschrieben, mich dann stoisch angetrieben, mal geduscht nach drei, vier Tagen, sogar etwas Neues wagen, Nagellack und Lippenstift, weißt du wie es wirklich ist?

Ungeschminkte Wirklichkeiten, sind es, die zu allen Zeiten uns zum Durchhalten streng zwingen, sind wie Messers scharfe Klingen, stechend Schmerzen uns abringen.

Dann, ein feines, helles Scheinen, Licht im Tunnel, Schluss mit Weinen und mit Jammern auch, Garaus dem nur halb sich fühlen und Geschirr mit Hand mal spülen, dazu Musik für den Bauch, Herzgebrauch.

Durchhalten.

(c) ideenlese

Love & Peace

Um meine Liebe ranken sich Gerüchte und Gedanken, sie sei umwuchert, liderlich, gar irgendwie am Schwanken.

Um all mein Denken wickelt sich derweil ein pinkes Band, es schnürt nicht, ist der Freiheit Freund, als Liebe mir bekannt.

Um all mein Sein da strahlen stets des Regenbogens Farben. Come on my friend, feel love and peace, Du darfst dich daran laben.

(c) ideenlese

Des Dichters Frau und deren Mann

Des Dichters Sinnen ist, als Mann, zu finden Eine, die sodann, wie er, des Dichtens kundig, schwelgt, als Muse möglichst niemals welkt, im Geiste frisch so wie im Fleische, ihm möglichst gut das Wasser reiche.

Der Dichterin geht es nicht anders, sie denkt ganz gern, Der Mann, der kann was, dichten und in anderen Dingen, die zu zweit famos gelingen.

Ist sie schlau wird sie nicht scheuen, auf den Dichtermann sich freuen, der irgendwo auf dieser Welt, sicher schon Ausschau nach ihr hält.

Die Frau von einem Dichter ist, hier formuliert simpel und schlicht, ne Dichterfrau, die dichten kann, am liebsten für ihr‘n Dichtermann.

(c) ideenlese

Elfe

Wenn ich eine Elfe wär, flög ich ständig um dich her, schüttete dir Glitterstaub über über auf dein Haupt.

Könnt ich eine Fee nur sein, zaubern, und betörend fein, dich mit Input überfluten, schützen dich auf deinen Routen.

Hätte ich ne Superkraft, oder einen Zaubersaft, oder irgendeine Macht, zöge ich es in Betracht, Wünsche flux dir zu erfüllen.

Nix von dem hab ich zu schenken, außer stets an dich zu denken, selbstverständlich auch zu fühlen. Wenn du lächelst, kannst du‘s spüren.

(c) ideenlese

Ich brauche dich nicht

Ich brauche dich nicht, damit du mein Ego mit Champagner abfüllst, duselig machst von sich selbst, ihm schmeichelst, es anbetest wie ein Götzenbild.

Ich brauche dich nicht, als Ideal, geschniegelt und geleckt, wie aus dem Ei gepellt, glatt wie Mamor, eine immer gleiche Statue, glänzend und stark.

Ich brauche dich in deinem Schmerz, deiner Erschöpfung, deiner Müdigkeit. Mit all deinen Wunden und Narben, in deinen schwächsten Momenten, in deinen dunkelsten Stunden, deiner Angst, deinem Zweifel.

Ich brauche dich wie einen Spiegel meiner Seele, brauche dich auf den Schlachtfeldern der Kämpfe, die meine und deine sind, wie sie schon immer unsere waren.

Ich brauche dich in allen Facetten der Liebe. So brauche ich dich. So brauche ich mich. So brauchen wir uns.

(c) ideenlese

Inner Picture

Christine, 21/09/12

Turned into space, in me, I see true colors of soul. My inner image shines out of space into space.

Entering the universe, in you, I see your soul, your colors. Mix with my belief that we are from space, in space.

Forever and ever. One.

(c) ideenlese

Ziehen

Es zieht mich zu mir hin, hinein, tief ins Sein, das mir allein gehört, mich nichts und niemand stört.

Es zieht mich an, das was ich sehe, spüre, was mich trägt, mit stillem Lächeln mich bewegt, dahin wo es mich zieht.

(c) ideenlese

Ohne Dich

Wie wär es wohl, so frag ich mich, gewesen, so ganz ohne dich, wie wär es wohl, die nächste Frage, wärest du nicht an diesem Tage, hereingeflogen in mein Leben?

Wie wär es wohl, wenn ich nicht weiß, wo du heut wohnst und wie du heißt, was dir gefällt und auch was nicht, wie wäre es wohl ohne dich?

Wie wär es wohl, wenn du verschwindest, und das auch gar nicht erst begründest, ganz einfach weg bist ohne Grüße? Ich glaub, ich kriegte kalte Füße und Schüttelfrost dazu.

Wer wäre ich denn ohne dich? Ich wäre ich. Zwar jämmerlich für Ewigkeiten, zu schwach um Essen zu bereiten, zu traurig um zu lächeln gar. Und trotzdem wäre ich noch da.

(c) ideenlese

Anascin

Foto: pixaby.com

Inspiration, Entspannung, Innehalten.
Ein kleiner Film, untermalt mit eigenem Gesang;
ursprünglich entstanden, um einer schwer erkrankten Freundin eine kleine Freude zu machen und Zuversicht zu schenken.

Vielleicht ist das an dieser Stelle auch sinnvoll und ein schönes Zeichen dafür, dass wir alle eigentich nichts weiter brauchen als Liebe & Kreativität. Jedenfalls wenn wir unser Herz fragen.
Meins nickt.


(c) ideenlese