Worthülsen

Zwei Federn auf dem Weg, Christine, Sept. 2021

Du sagst, Ich liebe dich, Ich dich, sag ich. Welten von Deutungen, öffnen sich. Galaxien von Bildern, Meere von Gefühlen.

Du sagst Worte, wie ich, mehr nicht. Vehikel nur ins Licht, des Augenblicks. Von Angesicht zu Angesicht.

(c) ideenlese

Leave me alone

Foto: Christine, 2021, September

Leave me alone for a while, cause I need just to shine, in my own and true style.

So leave me for ages, there are none dangers, to lose kind of love, nothing above.

I leave you alone for a while, just to show, what we are, for ages and ages so far.

(c) ideenlese

Love & Peace

Um meine Liebe ranken sich Gerüchte und Gedanken, sie sei umwuchert, liderlich, gar irgendwie am Schwanken.

Um all mein Denken wickelt sich derweil ein pinkes Band, es schnürt nicht, ist der Freiheit Freund, als Liebe mir bekannt.

Um all mein Sein da strahlen stets des Regenbogens Farben. Come on my friend, feel love and peace, Du darfst dich daran laben.

(c) ideenlese

Emilie

Emilie my Enemy, wie Efeu wucherst du.

Emilie my Enemy, was sagst denn du dazu?

Emilie my Enemy, wir beide sind Rivalen. Nur hab ich keine Lust dazu, allein dafür zu zahlen.

Emilie my Enemy, nimm dir von meiner Liebe.

Emilie my Enemy, im Tausch, dass ich noch bliebe.

Emilie my Enemy, komm, trinken wir ein Bier. Vielleicht wirst du mir Freundin sein und ich bleibe noch hier.

(c) ideenlese

Ich brauche dich nicht

Ich brauche dich nicht, damit du mein Ego mit Champagner abfüllst, duselig machst von sich selbst, ihm schmeichelst, es anbetest wie ein Götzenbild.

Ich brauche dich nicht, als Ideal, geschniegelt und geleckt, wie aus dem Ei gepellt, glatt wie Mamor, eine immer gleiche Statue, glänzend und stark.

Ich brauche dich in deinem Schmerz, deiner Erschöpfung, deiner Müdigkeit. Mit all deinen Wunden und Narben, in deinen schwächsten Momenten, in deinen dunkelsten Stunden, deiner Angst, deinem Zweifel.

Ich brauche dich wie einen Spiegel meiner Seele, brauche dich auf den Schlachtfeldern der Kämpfe, die meine und deine sind, wie sie schon immer unsere waren.

Ich brauche dich in allen Facetten der Liebe. So brauche ich dich. So brauche ich mich. So brauchen wir uns.

(c) ideenlese

Inner Picture

Christine, 21/09/12

Turned into space, in me, I see true colors of soul. My inner image shines out of space into space.

Entering the universe, in you, I see your soul, your colors. Mix with my belief that we are from space, in space.

Forever and ever. One.

(c) ideenlese

Ziehen

Es zieht mich zu mir hin, hinein, tief ins Sein, das mir allein gehört, mich nichts und niemand stört.

Es zieht mich an, das was ich sehe, spüre, was mich trägt, mit stillem Lächeln mich bewegt, dahin wo es mich zieht.

(c) ideenlese

Wo?

Meist suche ich, mehrmals am Tag, den Schlüssel, wo er gestern lag, da liegt er nicht mehr, und ich sinn’: wo ist der blöde Schlüssel hin?

Meist suche ich, mal früh, mal spät, das Teil, bei dem um Geld es geht, das dunkelrote Portmonee, einmal fand ich es gar im Schnee.

Seit ein paar Tagen suche ich, den Schlüssel und die Börse nicht. Verloren hab ich offenbar, was früher mal ich selber war.

So suche ich mein kleines Wesen, Esprit und Chuzpe, viel Humor, tiefsinnig und mit offnem Ohr, ein Herz voll Liebe, Intellekt. Wo habe ich mich bloß versteckt?

Wo?

Finderlohn.

(c) ideenlese

Traum

Mein Traum war voll von Illusionen,
mit Fantasie und Spiel gespickt.

Im Traum war ich die Fee der Schönheit,
dem echten Leben voll entrückt.

Der Traum im Traum war Wirklichkeit.
Er hält die Botschaft nun bereit:

Werd‘ leer, ganz leer, komplett befreit,
vom Chaos und vom Widerstreit,
des Denkens und des Fühlens.

Und dann?
Go!

Deinen Weg.
Lebe dein wahres Sein.
Ohne Selbstbetrug und fahlen Schein.

(c) ideenlese

Gemälde

Ich hab ein Bild von dir gemalt mit vielen bunten Farben. Jetzt hängst du mittig an der Wand, dahinter meine Narben.

Ich hab ein Lied für dich gesungen, mit Tönen deiner Weise. Verklungen ist’s im Lärmen nun, ganz still und auch ganz leise.

Ich habe Liebe dir geschenkt, verpackt in Wort und Taten. Jetzt schweigst du blass und ohne Wort und bist entfernt und ganz weit fort.

(c) ideenlese

Chopin um halb Vier

Herzklopfen mitten in der Nacht, etwas hat mich wach gemacht, im Traum. Ein Kuss auf kalte Schulter. Davon bin ich nunmehr munter.

Morgens um halb Vier.

Herzklopfen zeigt vehement, irgendwas hab ich verpennt, im Leben. Den Kuss, den du mir nicht gegeben?

Morgens um halb Vier.

Herzklopfen mildert den Beat, egal was gerade auch geschieht, im Jetzt und Hier, ich bleibe dran an mir, auch

Morgens um halb Vier.

Chopin ist mein Zeuge.

(c) ideenlese

Herzklopfen



Das Herz schlägt den Beat, damit wir ihn wie den Ruf einer Trommel hören,
damit wir im Rhythmus dazu tanzen und leben.

Hör auf dein Herz.

Ein stilles Herz macht so viel Sinn wie Musik, die schweigt.
Ein stilles Herz macht so viel Sinn wie eine Sirene, die nicht warnen kann.
Deshalb schlägt es den Beat.

Deshalb schlägt es schneller und kräftiger.
Und deshalb gerät es aus dem Takt, wenn du nicht darauf hörst,
was es dir laut und deutlich sagt.

© ideenlese


budenzauber

sei der grund
weshalb sich jemand willkommen, gesehen, gehört, geschätzt, geliebt und unterstützt fühlt.

lese ich.

einseitig?
frage ich.
bedingungslos?
frage ich.

sei der impuls
wenn jemand dich nicht willkommen heißt, dich nicht sieht, nicht hört, nicht schätzt, nicht liebt und dich nicht unterstützt.

denke ich.
fühle ich.

und übe mich im handeln.

ich bin der grund
mich selbst willkommen, gesehen, gehört, geschätzt, geliebt und unterstützt zu fühlen.

me and myself.
first step.

second step.

go?
go!

turn the music on.
budenzauber für die verschnupfte seele.


©ideenlese

Song for Cherub

You are the one with the sword.
Guardian of my treasure, which I carry with me,
still hidden from the world,
the henchmen of trials and tribulations.
My guardian angel,
my wise advice,
my inner voice and my pain.

You are the one with the sword,
defender of my heart and soul.
This song is for you, my inner cherub,
who shows me departure and way.

This song is for you, my inner cherub,
who you will never leave me,
from eternity to eternity.

You are the one with the sword,
guardian of my treasure,
which I carry within me.
Faithful companion on my way,
which is arduous and rough.

This song is for you because
I love you, my inner cherub,
wisdom of my being,
I love you as you love me.

You are the one with the sword of lightness.
I am the one with the sword of love.
This song ist for you and me, Cherubim of Love.

(c) ideenlese

Lied für Cherub

Du bist derjenige mit dem Schwert.
Hüter meines Schatzes, den ich mit mir trage,
noch immer vor der Welt verborgen,
den Gefolgsleuten der Prüfungen und des Leids.
Mein Schutzengel,
mein weiser Rat,
meine innere Stimme und mein Schmerz.

Du bist derjenige mit dem Schwert,
der Beschützer meines Herzens und meiner Seele.
Dieses Lied ist für dich, meinen inneren Cherub,
der mir Aufbruch und Weg zeigt. Dieses Lied ist für dich, mein innerer Cherub,
der du mich nie verlassen wirst,
von Ewigkeit zu Ewigkeit. Du bist der mit dem Schwert,
Hüter meines Schatzes,
den ich in mir trage.


Treuer Begleiter auf meinem Weg,
der mühsam und rau ist. Dieses Lied ist für dich, weil
ich dich liebe, mein innerer Cherub,
die Weisheit meines Wesens,
Ich liebe dich, wie du mich liebst.

Du bist derjenige mit dem Schwert der Leichtigkeit.
Ich bin derjenige mit dem Schwert der Liebe.
Dieses Lied ist für dich und mich, Cherubim der Liebe.

Herzlichen Dank an Giselahttp://www.gottes-bilderbuch.de für die Übersetzung- zurück – in meine Muttersprache.

Flaschenpost

Aus dem Meer der Träume, getragen vom Wogen der Wellen, gespült, an den Strand. Gut.

Aus dem Meer der Träume, Fundstücke, wie Bernstein, Kraft der Unendlichkeit, Immer.

Aus dem Meer der Träume, zwischen Schlaf und Erwachen, nur eine Welle, Fragmente des Erkennens.

Aus dem Meer der Träume, Flaschenpost, Plopp, befreiter Geist, schmeißt sich in die Wellen, Brandung des Lebens.

(c)ideenlese