Ruhestand

Im Ruhestand, gelobtes Land, da fang ich an zu leben. Als Pensionist da kann ich dann erzittern und erbeben.

Wenn ich die Arbeit erst beende, dann lass ich’s richtig krachen. Dann werd ich dies und jenes tun, dann fang ich an zu lachen.

Gelobtes Land, der Ruhestand, für diese und für jenen, für etliche verbranntes Pfand, zu spät für dieses Leben.

Im Hier und Jetzt, praktisch nur heute, könnt ihr gestalten, sein, Mensch, Leute!

Wenn du nicht lebst und liebst, gleich jetzt in der Sekunde, dann schlägt nicht erst im Ruhestand dir deine Todesstunde.

(c) ideenlese

Love & Peace

Um meine Liebe ranken sich Gerüchte und Gedanken, sie sei umwuchert, liderlich, gar irgendwie am Schwanken.

Um all mein Denken wickelt sich derweil ein pinkes Band, es schnürt nicht, ist der Freiheit Freund, als Liebe mir bekannt.

Um all mein Sein da strahlen stets des Regenbogens Farben. Come on my friend, feel love and peace, Du darfst dich daran laben.

(c) ideenlese

Ich brauche dich nicht

Ich brauche dich nicht, damit du mein Ego mit Champagner abfüllst, duselig machst von sich selbst, ihm schmeichelst, es anbetest wie ein Götzenbild.

Ich brauche dich nicht, als Ideal, geschniegelt und geleckt, wie aus dem Ei gepellt, glatt wie Mamor, eine immer gleiche Statue, glänzend und stark.

Ich brauche dich in deinem Schmerz, deiner Erschöpfung, deiner Müdigkeit. Mit all deinen Wunden und Narben, in deinen schwächsten Momenten, in deinen dunkelsten Stunden, deiner Angst, deinem Zweifel.

Ich brauche dich wie einen Spiegel meiner Seele, brauche dich auf den Schlachtfeldern der Kämpfe, die meine und deine sind, wie sie schon immer unsere waren.

Ich brauche dich in allen Facetten der Liebe. So brauche ich dich. So brauche ich mich. So brauchen wir uns.

(c) ideenlese

Inner Picture

Christine, 21/09/12

Turned into space, in me, I see true colors of soul. My inner image shines out of space into space.

Entering the universe, in you, I see your soul, your colors. Mix with my belief that we are from space, in space.

Forever and ever. One.

(c) ideenlese

Ziehen

Es zieht mich zu mir hin, hinein, tief ins Sein, das mir allein gehört, mich nichts und niemand stört.

Es zieht mich an, das was ich sehe, spüre, was mich trägt, mit stillem Lächeln mich bewegt, dahin wo es mich zieht.

(c) ideenlese

Promise

I promise to open my mind and soul to whatever is in the deep blue. Between the gap of science and emotion.

I promise myself to grow into the space of calm and the eternal flame.

I promise to fix my gaze in the eyes of those who share the path of love and empathy.

I promise myself to forgive and be instead of not being and letting grudge win.

I promise myself to play the song of faith and hope.

Against all odds.

(c) ideenlese

Let‘s rock!

You know who brought you into this world. Child of mother and father.

You feel that your real origin is elsewhere. You come from everywhere.

You are part of the greatest.

Let’s rock the universe. Now!

Don’t waste any more time.

Rock your life

(c) ideenlese

Traum

Mein Traum war voll von Illusionen,
mit Fantasie und Spiel gespickt.

Im Traum war ich die Fee der Schönheit,
dem echten Leben voll entrückt.

Der Traum im Traum war Wirklichkeit.
Er hält die Botschaft nun bereit:

Werd‘ leer, ganz leer, komplett befreit,
vom Chaos und vom Widerstreit,
des Denkens und des Fühlens.

Und dann?
Go!

Deinen Weg.
Lebe dein wahres Sein.
Ohne Selbstbetrug und fahlen Schein.

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Chopin um halb Vier

Herzklopfen mitten in der Nacht, etwas hat mich wach gemacht, im Traum. Ein Kuss auf kalte Schulter. Davon bin ich nunmehr munter.

Morgens um halb Vier.

Herzklopfen zeigt vehement, irgendwas hab ich verpennt, im Leben. Den Kuss, den du mir nicht gegeben?

Morgens um halb Vier.

Herzklopfen mildert den Beat, egal was gerade auch geschieht, im Jetzt und Hier, ich bleibe dran an mir, auch

Morgens um halb Vier.

Chopin ist mein Zeuge.

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Hallo Tag

Welche Namen wir dir auch geben, Synonyme nur für Gedanken, Gefühle, Reprisen in Schranken verwiesen, wegen jenem und diesem.

Muster von Glauben, Erfahrungen, Erinnerungen, guten wie miesen. Immer bist du, was du bist. Spender von Möglichkeiten, die einen Weg bereiten.

Hallo Tag, du bist Schicksalstag, Zahltag, Prüfungstag, Arbeitstag, Hochzeitstag, Geburtstag und Todestag.

Du kannst Auftakt sein zu einer Sinfonie. Und du kannst ihr Schlussakkord sein. Welche Namen wir dir auch geben, Synonyme nur für das Leben.

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Das zutiefst Menschliche

Denn das Geistige in der Kunst, das Wesentliche, das Unsichtbare, das die Worte zu schönen, gut gesetzten, wohlklingenden und richtigen macht, das kann man nur mit dem Nous (der Geist) erklären.

Das zutiefst Menschliche. Das, was uns Menschen ausmacht.

Was würde man denn einem Außerirdischen sagen, der fragt:

Was habt ihr Menschen denn ins Universum eingebracht? Wir würden mit ihm nicht über die Naturgesetze reden. Bei denen sind wir ja der Meinung, dass sie überall im Universum die gleichen sind.

Nein – wir würden ihm unsere Gedichte vorlesen, unsere Musik vorspielen, ihm unsere Bilder zeigen.

Lesch/Vossenkuhl, Die Großen Denker, Philosophie im Dialog, Heyne, 2011.

Flaschenpost

Aus dem Meer der Träume, getragen vom Wogen der Wellen, gespült, an den Strand. Gut.

Aus dem Meer der Träume, Fundstücke, wie Bernstein, Kraft der Unendlichkeit, Immer.

Aus dem Meer der Träume, zwischen Schlaf und Erwachen, nur eine Welle, Fragmente des Erkennens.

Aus dem Meer der Träume, Flaschenpost, Plopp, befreiter Geist, schmeißt sich in die Wellen, Brandung des Lebens.

(c)ideenlese

Verdacht

Die Liebe, wenn sie sich denn zeigt, braucht weder Schmuck noch Abendkleid. Sie schmückt sich mit ganz andern Sachen, zum Beispiel ungeschminktes Lachen.

Die Liebe kommt meist recht spontan, ist da und meldet sich nicht an, fragt nicht nach Zeit und Management, sie nimmt dich, wach oder verpennt.

Die Liebe, die kann man nicht wissen, sie lebt im Sehnen und im Küssen. Sie lässt nicht locker und nicht los. Gold ist sie, süß und voll famos.

Die Liebe, glaubst du jetzt vielleicht, macht sich von ganz alleine reich? Hörst du, wie die Liebe lacht? Sie hat sich aus dem Staub gemacht. Da hast du dich exakt verdacht.

(c) ideenlese