Connection in Wounds

„Connection in Wounds”, 2/23

Und dann war ich emotional und mir kamen die Tränen. Ich konnte mich gerade noch so beherrschen, erzählt sie mir und mir fällt nichts besseres ein als zu fragen, warum beherrschen? Emotion birgt die Chance des sich Erkennens.

Wir sind unterschiedlich. Sehr sogar. Jeder von uns ist ein Unikat. Das ist gut so und im Idealfall bereichernd.

Wären da nicht die vielen Päckchen und Lasten und Ängste und Verletzungen, die wir mit uns herumschleppen; je länger je lieber?

Wir alle haben sie. Und sie verbinden uns miteinander. Wenn wir Glück haben, dann treffen wir Menschen, die ihre Wunden kennen und sie uns zeigen.

Wenn wir reif sind und ein bisschen mutig, dann zeigen wir diesen Menschen unsere Wunden, teilen den Schmerz, üben uns in Verstehen und lernen und lassen die Angst vor neuen Verletzungen Angst sein. Nichts bleibt für immer.

Im besten Fall lernen wir sie kennen: die Liebe, die sich einstellt in ihrer reinen Art, in ihrer freundschaftlichen Natur, die den anderen sein lassen kann wie er nun mal ist. Die vertraut und Zutrauen hat, die sich nicht verausgabt, sondern fließt.

Leicht? Nein. Das ist nicht leicht. Leichtes fliegt ganz gerne dahin und dorthin, wie ein Schmetterling von einer Blüte zur nächsten. Das ist wundervoll! Geht aber nur, weil die Blüten Wurzeln haben.

Das Bild sollte ganz anders werden. *

*… und es wird anders 😉

Einen schönen Sonntag wünsche ich euch.

3 Gedanken zu “Connection in Wounds

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s