Mundus ergo sum

Den Besen schwing ich,
früh am Morgen,
und fege, gründlich,
alle Sorgen,
zusammen auf ein’ Haufen.

Sodann schau ich
den Dreck mir an,
mich nicht vor ihm
verstecken kann.

Da sehe ich den
ganzen Schmutz,
der mir stets dient,
als Putz und Schutz.

Im Fegen liegt
ein Zauber.
Danach fühl ich mich
sauber,
verschwunden blinder Fleck.
Und Morgen?
Neuer Dreck.

(c) ideenlese

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