Fügung

Was du nicht willst,
das man dir tu,
das fügst du leider jenen zu,
die dich von Herzen gerne haben
und die den Krug
zum Brunnen tragen,
bis Ersterer schlussendlich bricht,
und Zweiter ausgetrocknet ist.

Wer viel zu viel gegeben hat,
der kann dann nur noch nehmen.
Und braucht zum Heilen seiner Seele,
ein unersättlich Geben,
der dreht sich nur noch um sich selber,
da lachen doch die Kälber.

Absurdes Menscheln,
blinde Flecken,
die Liebe sehnt sich nach Verstecken,
vor all dem Schaumgeschlage,
und stellt sich still die Frage,
muss ich jetzt echt verrecken?

Und als sie schon im Siechen liegt,
hört sie von weither dieses Lied,
es kriecht zu ihr ins kühle Moos,
hörst du es auch?
Es heißt The Rose.


(c) ideenlese



2 Gedanken zu „Fügung“

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