Die Pampelmuse


Sie tut mir gut,
ich schließe Frieden,
mit ihren fruchtig, fleischig,
bitter säuerlichen
Allüren, zartes Rosé,
wie dieser Tag,
mit seinem Mimosenstart,
erfüllt von melancholischem Getue,
verzehre ich verzerrten Antlitzes
die Bittersäuerliche, blind vor
dem Spritzer im Auge des Orkans,
und atme Ruhe,
die sich  über dies und das und jenes legt,
wie eine Schicht edler Salben,
nach dem Rütteln  und Schütteln,
dem Wundsein
dieser Montage,
die ihr bedürfen, allenthalben, dringlich
dieser Muse.
Mit und ohne Pampel.

(c) ideenlese

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