Schwarz ist meine Lieblingsfarbe,
die ich gern nach Außen trage.
Dazu weiß für den Kontrast,
und weil viel dazwischen passt.

Schwarz sind manchmal die Gedanken,
Dunkelheit die wie zwei Flanken,
mich durch ihre Stille trägt,
nichts mehr fühlen, nichts erbebt.

Schwarz wird’s mir vor meinen Augen,
Fall in Ohnmacht und vom Glauben,
will nichts wissen, nichts mehr sehen,
nicht von dir, nicht vom Geschehen.

Schwarz umrandet ist mein Blick,
Schau nach Vorne, nicht zurück,
Nehme weißes Blatt Papier,
bunte Farben, Bild von mir.

Schwarz ist meine Lieblingsfarbe,
die ich gern im Außen trage.
Siehst du mich genauer an,
spürst du, wie ich funkeln kann.

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