Nee, Lächeln ist eine Lebenseinstellung, sprach mein Freund Hase und setzte auf seine gewohnt mitreißende Art drei Ausrufezeichen hinter seine Aussage.

Was aber tun, wenn einem ein sonnig optimistisches Gemüt nicht qua Genetik in die Wiege gelegt wurde?

Dann ist es eine Entscheidung, für die es nie zu spät ist. Lächeln und lachen.
Damit auch die letzte Gehirnzelle kapiert, was Phase ist.

Ganz besonders an Tagen, die Schmerzen, Verzweiflung und das Gefühl von Sinn- und Mutlosigkeit auf der Agenda haben, helfen Freunde, die dem Jammer lachend entsagen, für AHA und OH Momente gut sind und daran erinnern, dass Lachen gesund ist.

Dem Hirn ist es egal, ob unser Lächeln echt ist. Es nimmt es als wahr an und geht in die Produktion von Hormonen, die genau das Quentchen Glück ausschütten, das wir brauchen, um den Weg von einer Entscheidung zu einer Einstellung zu ebnen.

Ich höre euch, ihr Kritiker und eure Abers und Wenns und ich sehe eure moralischen Zeigefinger: Darüber und Hierüber lacht man nicht.

Es geht um das Lachen als Einstellung, nicht darum, Trauer zu verhöhnen.

Es geht um den Lebens spendenden Humus, den Humor.

Es geht um das: Weißt du worin der Spaß des Lebens liegt? Sei lustig! Geht es nicht, so sei vergnügt. Goethe der smarte Lebensfuchs hatte gut reden und was noch? Recht. Oft.

Also: Auf die Plätze, fertig, hoch die Mundwinkel.