Frühling im Herbst

Frühling im Herbst

In früheren Lebensjahren faszinierten mich Menschen, insbesondere Frauen, die in ihrem letzten Lebensdrittel anfingen zu malen, Gedichte zu schreiben oder sich musikalisch zum Ausdruck brachten und den Erhalt materieller Güter an eine untergeordnete Position setzten.

So, als gäbe es nichts Wichtigeres auf der Welt. So, als spielte nichts anderes noch eine Rolle, außer die, die man selbst für sich entdeckte.

Und die sich von einem Tag auf den anderen ändern konnte. Alles ist möglich, nen Scheiss muss ich.

Selbst in der anstrengenden und fordernden Phase der Dreißiger und Vierziger verhaftet, blickte ich mit einer Mischung aus Neid und Entsetzen auf die freien, wilden Frauen.

Mit viel Glück bin ich jetzt in genau diese Phase des Lebens eingetreten. Sie ist nicht weniger anstrengend als die zuvor. Sie macht dünnhäutig und melancholisch; und sie macht Appetit auf Lust und Leben.

Der wesentliche Unterschied zu frühen Lebensphasen ist, dass man dem Himmel ein ziemliches Stück näher kommt. Immer näher und näher.

Und dort, in diesem Himmel, der sich schon deutlich abzeichnet, ist Entfaltung möglich, sogar angesagt wie nichts anderes. Hier und Jetzt bietet er ein Übungsfeld als Vorbereitung auf die Lichtparty, auf deren Tanzfläche wir uns alle eines Tages im Rhythmus der Musik des Universums bewegen werden.

Kreativität & Liebe. Und sonst nichts!

Wer dem Himmel nahe kommt der spürt einen Hauch dessen, was von unendlichem Wert ist.

(c) ideenlese

(c) paulArt

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