Geier

Den Ast von dem Olivenbaum, krallt sich ein Geier, um zu schauen, ob sich erfüllt sein jüngster Traum, hier unter dem besagten Baum.

Ihm träumte, dass an diesem Fleck, schon bald Lebendiges verreck.

So hockt er lange, ihm wird schwächlich, ihm schwant, dass er beträchtlich, von seinem Traum sich täuschen ließ.

Er magert ab, was für ein Grauen, die Ohnmacht schüttelt ihn vom Baum.

Da liegt er nun und ist am Ende. So mancher Traum führt zu ner Wende, mit der du nicht gerechnet hast. So sitze auf dem rechten Ast und warte nicht zu lange, sonst fällst du von der Stange.

(c) ideenlese

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